Klaus Heimer   Klaus Heimer



Reisen mit Klaus Heimer


Schnellübersicht 2011:


Klaus Heimer Foto Madagaskar 2011 mit Klaus Heimer

Start am Samstag, den 9. Juli und 20. August 2011 in Antananarivo

ausführlicher Reiseplan für die Tour am 9. Juli als .pdf
ausführlicher Reiseplan für die Tour am 20. August als .pdf
Präsentation der Reise, ca. 1,1 MB

Mindestens vier Teilnehmer. Höchstens acht Personen.
Diese Reise ist für Hobbyfotografen konzipiert. Wenn Sie ein Berufsfotograf sind und ‘Photo Madagaskar’ aus beruflichen Zwecken bereisen wollen erstellen wir Ihnen gerne ein persönliches Angebot.
Ihr Reiseleiter ist der 52-jährige Fotograf, Journalist und Buchautor Klaus Heimer. Nach 25 Reisen quer durch Madagaskar (seit 1985) und 20 Berufsjahren als Redakteur und Redaktionsleiter bei einer deutschen Tageszeitung hat er sich im Juni 2000 entschieden, auf das Rückflugticket nach Deutschland zu verzichten und sich in seiner heutigen Heimat, genauer in der Hauptstadt Antananarivo, eine neue Existenz aufzubauen. Er gründete im Mai 2002 mit seiner madagassischen Ehefrau die Presseagentur ‘Pro Madagascar’.
Klaus Heimer: ‘Ich denke Sie haben Gelegenheit zu einigen Tausend guten Fotos’.

ausführlicher Reiseplan für die Tour am 9. Juli als .pdf
ausführlicher Reiseplan für die Tour am 20. August als .pdf
Präsentation der Reise, ca. 1,1 MB

Anfrage und Buchung





Madagaskar Eisenbahn Tour:

"Die Insel Zug um Zug erleben"

Nachdem das Unternehmen "Madarail" ab Januar 2010 die Strecke Antananarivo – Andasibe/Perinet sowie Tana – Antsirabe und seit 2009 auch Moramanga – Tamatave sowie Moramanga – Richtung Ambatondrazaka (Vohidiala) mit dem Zug anbietet, haben wir uns entschieden, eine Tour mit Schwerpunkt Eisenbahn auf die Beine, oder besser "Schienen", zu stellen. Diese gut zweiwöchige Entdeckungs– und Erlebnisreise führt zunächst in den Osten Madagaskars, danach durch das zentrale Hochland bis Fianarantsoa und schliesslich zu der südlicheren Ostküste bei Manakara. Sie schliesst den Besuch von zwei Nationalparks und mehreren kleinen Reservaten mit ein.

Viele Begegnungen mit der lokalen Bevölkerung, ein Plausch mit dem Lokführer und dem Begleitpersonal, ein landeskundiger Reiseleiter und Fotomotive nonstop – die in dieser Form einmalige Tour wird sicher in bester Erinnerung bleiben.

Wir werden diese Tour im Jahr 2011 zu folgenden Daten anbieten:

08. April bis 22. April
29. April bis 13. Mai
20. Mai bis 03. Juni  bereits bestätigt, noch Anmeldungen möglich
17. Juni bis 01. Juli
08. Juli bis 22. Juli
29. Juli bis 12. August
19. August bis 02. September
23. September bis 07. Oktober
21. Oktober bis 04. November
11. November bis 25. November
02. Dezember bis 16. Dezember


Optimal für den Langstreckenflug mit Air France, Air Madagascar auch möglich mit Donnerstag Flug ab Paris, man müsste dann vor dem Rückflug am Samstag noch eine Zusatzübernachtung in Tana einlegen. Ein Begleitfahrzeug nimmt bei den Zugfahrten das grosse Gepäck mit.

1. Tag Freitag: ANTANANARIVO
Empfang am Internationalen Flughafen Ivato und Transfer in die 15 km entfernte Innenstadt. Zimmerbezug in einem Hotel im Zentrum in direkter Bahnhofsnähe.
2.Tag Samstag: ANTANANARIVO – ANDASIBE
Zeitiges Frühstück, dann zu Fuss zum Bahnhof, um den Zug ("Micheline") zu erwischen. Abfahrt gegen 8 Uhr. Dann vierstündige Fahrt durch eine Landschaft, die durch ihre ineinander verschachtelten Reisfelder und bewaldeten Hügel geprägt ist. Unterwegs Scheinanfahrt, etliche Tunnels, Fotohalt, Abfahrt ins Tal von Moramanga.
Details: Fahrstrecke: 148,320 Kilometer, 16 Bahnhöfe, Höhenunterschied: von 1249 auf 911 Meter.
Zimmerbezug im Hotel in Andasibe. Möglichkeit, nach Einbruch der Dämmerung mit einem kundigen lokalen Naturführer eine Abendtour zu unternehmen, um mit Hilfe von Taschenlampen nachtaktive Lemuren (Mausmakis), schlafende Chamäleons, Baumfrösche etc. zu entdecken.
3. Tag Sonntag: ANDASIBE
Die Morgenwanderung führt durch den immergrünen Sekundärwald des Nationalparkes Analamazaotra. Hier können wir die grösste Lemurenart sehen, den Indri mit seinen markanten Rufen. Ferner zahlreiche Vögel, Reptilien und weitere Lemurenarten. Am frühen Nachmittag Wanderung im 17 km entfernten Park Mantadia, der noch ursprünglicher und wilder ist. übernachtung im Hotel.
4.Tag Montag: ANDASIBE – MORAMANGA – TAMATAVE Früh Transfer zum Bahnhof in Moramanga, dann gegen 7 Uhr Abfahrt mit dem Zug "Dia Soa" (bedeutet "Gute Reise") von Moramanga aus zur Hafenstadt Tamatave an der Ostküste. Dies ist eine weitere Möglichkeit, einen Teil der "grossen Insel" auf Schienen zu erleben. 26 Haltepunkte bieten zudem ausreichend Gelegenheit für herrliche Fotomotive und Begegnungen mit der lokalen Bevölkerung. Ankunft gegen 16.50 Uhr. Transfer ins Hotel.
Details: 23 Bahnhöfe, 250 Kilometer Fahrstrecke, Höhenunterschied: von 911 Meter auf Meeresniveau
5.Tag Dienstag: TAMATAVE – MORAMANGA
Kurze Stadtrundfahrt, bei der uns die zahlreichen (Fahrrad–) Rikschafahrer ins Auge fallen werden, mit Besuch des Ivoloina Parks mit seiner reichhaltigen Fauna und Flora. Dann Rückfahrt auf der Nationalstrasse 2 über Brickaville und an Andasibe vorbei nach Moramanga, Nacht in Moramanga.
6.Tag Mittwoch: MORAMANGA – VOHIDIALA – AMBATONDRAZAKA
Am Morgen schauen wir uns das interessante Polizeimuseum an, bummeln über den Markt und durch die chinesisch beeinflusste Stadt mit ihren vielen Rikschas. Ab 12.30 Uhr geht es per Zug ("Dia Soa") von Moramanga nach Vohidiala nahe dem See Alaotra, Ankunft gegen 17 Uhr. Nacht in Ambatondrazaka.
Details: Fahrstrecke: 122 Kilometer, 12 Bahnhöfe, Höhenunterschied: von 911 auf 772 Meter.
Die Gegend um den See wird auch die Reiskammer Madagaskars genannt. Am Alaotra See haben kürzlich Forscher eine neue kleine Raubtierart entdeckt, die allerdings noch keinen deutschen Namen hat (wissenschaftlicher Name "Salanoia durelli"). Der endemische Delacour–Zwergtaucher des Lac Alaotra wurde hingegen 2010 offiziell für ausgestorben erklärt. In Teilbereichen findet man im Uferbezirk einen Lemur, Bandro genannt.
9. Tag Samstag: AMBOSITRA – ANTOETRA – AMBOSITRA
Am Morgen Fahrt zum Zafimaniry–Gebiet durch Reisfelder, Eukalyptus–Wald und Betsileo-Dörfer. Nach etwa 1 Stunde Ankunft in Antoetra: Rundgang durch den Ort und Besuch von familiären Holzschnitzereibetrieben. Wir fahren weiter in den Bereich der Gemeinde Soatanana, um in einem der Dörfer die Seidenherstellung und –verarbeitung kennenzulernen. Zurück nach Ambositra und übernachtung im Hotel.
10.Tag Sonntag: AMBOSITRA – FIANARANTSOA
Gemütliche und landschaftliche reizvolle Fahrt nach Fianarantsoa, den "Ort, wo man Gutes lernt". Die Hauptstadt des Betsileo–Volksstammes ist auch das Zentrum der katholischen Religion mit knapp 30 Klöstern. Zimmerbezug im Hotel. Optional ist von Sahambavy aus eine Fahrt der restlichen Strecke bis nach Fianarantsoa (etwa eine Stunde) mit der dortigen "Micheline" möglich, im Charterbetrieb.
11. Tag Montag: FIANARANTSOA – AMBALAVAO – FIANARANTSOA
Am Morgen Tour nach Ambalavao (58 km) und Besichtigung der Herstellung des Antaimoro–Papiers: ein Papier, das aus der Rinde des Havoha– Baumes hergestellt wird, nach einer Methode, die die Araber einstmals hinterlassen haben. Besuch des kleinen Lemuren–Reservates Anja 12 km südlich von Ambalavao. Dort können Katta–Lemuren in ihrer natürlichen Umgebung beobachtet werden. Am Nachmittag Rückfahrt nach Fianarantsoa. übernachtung im Hotel.
12.Tag Dienstag: FIANARANTSOA – MANAKARA
Gegen 7 Uhr Fahrt mit dem legendären "Dschungel–Express", auch "Zug des Lebens" genannt, nach Manakara, über 67 Brücken und durch 48 Tunnels, durch den Tropenwald an die Ostküste bis nach Manakara. An jeder Station der gut 163 km langen Strecke bieten die Dorfbewohner frische Früchte, Fische und Backwaren zum Kauf an. Die Zugfahrt dauert im Normalfall 8 bis 13 Stunden. In Manakara Transfer zum Hotel.
Details: Fahrstrecke: 163,4 km, Höhenunterschied; von 1100 Meter auf Meeresniveau, Bauzeit: 1926 bis 1936, längster Tunnel: 1072 Meter, Eröffnung der Zugstrecke: 1.4.1936, Wasserfall: kurz nach der Station Andrambovata auf der rechten Seite, bester Sitzplatz; linke Fahrseite, vor Manakara kreuzt die Bahn die Landebahn des Flughafens
13.Tag Mittwoch: MANAKARA
Tag zur freien Verfügung in Manakara. Wir können in Manakara Be zu den Fischern gehen, die am Morgen vom Fang zurückkommen, eine Pirogen– oder Kajakfahrt auf dem Pangalanes Kanal unternehmen etc. übernachtung im Hotel.
14.Tag Donnerstag: MANAKARA – RANOMAFANA – FIANARANTSOA
Frühe Fahrt nach Ranomafana vorbei an "Bäumen des Reisenden" und Gewürzplantagen. Dann Besuch des am Namorona Fluss gelegenen, etwa 40.000 Hektar grossen Nationalparkes Ranomafana mit seiner Fauna und Flora, darunter der erst 1986 entdeckte Goldene Bambuslemur, der Rotbauchlemur, der Rotstirnlemur und der Sifaka. Anschliessend Weiterfahrt nach Fianarantsoa / Sahambavy (Hotel am See, Teefabrik in der Nachbarschaft) übernachtung im Hotel.
15.Tag Freitag:: FIANARANTSOA – ANTANANARIVO
Rückfahrt am frühen Morgen nach Antananarivo (knapp 400 km). Zimmerbezug und übernachtung in einem Hotel in der Nähe des Flughafens, oder Transfer zum Flughafen für den Rückflug mit AF, einchecken etwa 22.00 Uhr, Abflug 01.05 Uhr.

TARIFE PRO PERSON:

Ab 04 Personen:
Doppelzimmer: 1850 Euro
Einzelzimmerzuschlag: 345 Euro

A) Im Preis inbegriffen:



B) Im Preis nicht inbegriffen:


Programmänderungen ausdrücklich vorbehalten, insbesondere bei Fahrplanänderungen des Zuges etc.
Folgende Hotel sind vorgesehen, es können aber auch ähnliche verwendet werden:

Antananarivo: TANA PLAZA
Andasibe: MIKALO
Tamatave: GENERATION HOTEL
Moramanga: BEZANOZANO HOTEL
Ambatondrazaka: BELLE RIVE HOTEL
Antananarivo: CHALET DES ROSES
Antsirabe: HOTEL DES THERMES
Ambositra: L’ARTISAN
Fianarantsoa: SOAFIA
Manakara: SIDI HOTEL in der Stadt
Fianarantsoa/Sahambavy: LAC HOTEL

Preisänderungen vorbehalten, falls starke Fluktuation des Wechselkurses und/oder des Treibstoffpreises. Programmänderungen vorbehalten, speziell bei Overbooking, Flugannullierungen –oder änderungen, Zugannullierungen – oder änderungen, Fahrplanänderungen, Streiks, politischen Unruhen, Erdbeben, Naturkatastrophen (spez. Zyklone und überschwemmungen) oder extremen Wetterverhältnissen, Stammes– und anderen Kriegen, unvorhergesehene Schliessung von Parks, Reservaten oder sonstigen Sehenswürdigkeiten, Problemen mit Treibstoffversorgung sowie generell allen Fällen von höherer Gewalt. Beachten Sie bitte auch unsere AVB.





Reportagen von A – Z


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