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Centre „Fihavanana“ in Antananarivo: Hilfe für Frauen und Kinder

Ordensschwestern vom Guten Hirten leisten segensreiche Arbeit: Würzburger Stelle leitet Spenden weiter / Patenschaften

Von Bernd Letzel, Eislingen

Direkt vor Ort machten sich Bernd Letzel aus Eislingen und Ehefrau Agnes ein Bild vom Hilfsprojekt der Schwestern vom Guten Hirten, das sie seit Jahren unterstützen. Gegründet wurde die Einrichtung in der Hauptstadt Madagaskars im Jahre 1985 von der Congrégation des Soeurs de Bon Pasteur (Schwestern vom Guten Hirten), einer internationalen katholischen Ordensgemeinschaft, die weltweit Einrichtungen, speziell für Frauen und Kinder, betreibt und unterstützt.
Der Kongregation der Schwestern vom Guten Hirten wurde 1997 von den Vereinten Nationen der Status einer NGO (Nicht–Regierungs–Organisation) zuerkannt. Sie ist, auf Grund ihrer Kompetenz im Bereich der Frauenarbeit, Mitglied des Rates für Wirtschaft und Soziales.
Die Schwestern engagieren sich dabei weltweit für Menschen, die von der Gesellschaft nicht beachtet und an den Rand gedrängt oder ausgebeutet werden. Die Schwestern vom Guten Hirten haben ihren Deutschlandsitz in Würzburg. Von hier aus wird unter anderem das Zentrum in Antananarivo durch Schwester Gratia betreut.
Auch ältere Menschen in 5 Bezirken in der Nähe des dortigen Zentrums werden durch Essen und geistlichen Beistand unterstützt. Junge Frauen in Schwierigkeiten erhalten eine Ausbildung, z. B. zur Stickerin. Damit wird es ihnen ermöglicht, sich und ihre Kinder selbst zu versorgen. Zur Hilfe gehören ebenfalls wöchentliche Besuche bei 180 inhaftierten weiblichen Gefängnisinsassen, wobei auch Essen verteilt wird.
Die Ordensfrauen in dem Zentrum, das zurzeit von Schwester Anamma geleitet wird, unterstützen in der Hauptsache Frauen, die in die Gesellschaft eingegliedert werden möchten.
Durch die Vergabe von Mikrokrediten sollen diese in die Lage versetzt werden, sich eine Existenz aufzubauen, zum Beispiel als Näherin, Stickerin, Erdnuss–, Kuchenverkäuferin oder durch den Kauf eines Fahrrads für den Weg zur Arbeit. Unterstützung beim (Selbst–)Bau einfacher Häuser wird ebenfalls durch Kredite geleistet. Kinder aus armen Familien erhalten regelmäßiges Essen. Zudem wird ihnen auch eine Grundschulausbildung oder die Auffrischung der Schulkenntnisse ermöglicht. Auch Mädchen und Jungen armer Familien und Straßenkindern aus der Umgebung des Zentrums wird geholfen. In Einzelfällen erhalten sie auch eine kostenpflichtige, höhere Schulbildung.
Unterstützt werden kann die Arbeit im Zentrum durch die übernahme einer Patenschaft oder durch eine Geldspende. Wir selbst unterhalten Patenschaften für Hermine und Omega. Ziel ist es, in erster Linie die Grundbedürfnisse der Patenkinder erfüllen zu können. Hierzu zählt neben den Ausgaben für eine schulische Ausbildung eine ausreichende und ausgewogene Ernährung sowie Kleidung. Zum Beispiel eine Schuluniform, wie sie in Madagaskar üblich ist. Andererseits gehört hierzu auch ein Anzug beziehungsweise Kleid für Kommunion, Firmung oder ähnliches, da solche Feierlichkeiten von äußerst großer Bedeutung im Leben sind.
Die Kinder stammen aus der Gruppe, die bei den „Schwestern vom Guten Hirten“ in Tana betreut wird. Somit kennen die Ordensfrauen deren Charakter und die Familienverhältnisse und wählen dann diejenigen aus, von denen sie glauben, dass eine Patenschaft Erfolg haben wird und eine Kontinuität des Schulbesuches erhofft werden kann.
Die halbjährlichen Kosten für eine Patenschaft betragen 80 Euro. Die überweisung erfolgt an die Schwestern zum Guten Hirten in Würzburg. Von dort werden die Gelder als günstige Sammelüberweisung ohne Abzug nach Tana weitergeleitet. 
Das Projekt wurde auf Privatinitiative von Karin Voß aus Göttingen ins Leben gerufen, nachdem sie 1996 Madagaskar bereist und das Center besucht hatte. Seitdem vermittelt sie Patenschaften für Straßenkinder in diesem Center. Durch Karin Voss sind auch wir auf diese sinnvolle Hilfsmöglichkeit aufmerksam geworden.
Auch durch Besuche und den Kauf von Handarbeiten kann das Zentrum unterstützt werden. Hier die Anschrift für persönliche Besuche: Soeurs du Bon Pasteur (Schwestern zum Guten Hirten), Centre Fihavanana, 58 Lalana Stephani, Amparibe, Antananarivo 101; Tel: 020 22 299 81; E–Mail: bpfihavanana@netclub.mg. Das Zentrum liegt unmittelbar rechts hinter der orange angestrichenen Kirche in Mahamasina, in der Nähe des Stadions. Bitten sie einen Taxifahrer, sie zur Eglise de St Joseph zu bringen.
Kontakt und Spendenkonto in Würzburg: Schwestern zum Guten Hirten, Bank für Sozialwirtschaft München, Konto: 180100, BLZ: 70020500, Verwendungszweck: Straßenkinder Madagaskar
Über die Geldspenden für die Arbeit der Schwestern in Madagaskar wird von der Süddeutschen Provinzialverwaltung eine Quittung ausgestellt, die vom Finanzamt anerkannt wird.
Kontakt: Bernd Letzel, Tel.: 07161 6567846 – evtl. Anrufbeantworter, Mail: fihavanana@freenet.de


Frechen: Power to Madagascar…

Eine Solarpartnerschaft der Dorfschule von Andalamengoke mit dem Gymnasium Frechen

Von Paul Feltes, Frechen

Am Gymnasium Frechen gibt es eine Schülerfirma „SUNWORKER“, die Beratung zum Energiesparen anbietet. Außerdem verkaufen die Schüler Radios, die sie auf Solarbetrieb umgebaut haben. Die jungen Leute betreiben die Firma, weil sie zeigen wollen, dass nachhaltiger Umgang mit Ressourcen und wirtschaftliches Denken in einem engen Zusammenhang zu sehen sind. Zudem macht es allen Spaß, sich mit dieser Technik zu beschäftigen. Die Radios führten über eine Einladung zu einer Schülerkonferenz zum Thema „Solarenergie für Afrika“ im Mai 2005 in Köln und zum ersten Kontakt zur Schule in Andalamengoke im armen Süden Madagaskars.
Der Madagasse Romain Rabearisoa informierte die jugendlichen Zuhörer über sein junges Schulprojekt und die weiteren Pläne. So entstand die Idee zum Aufbau einer Partnerschaft zwischen beiden Schulen. Romain Rabearisoa ist Physiker und ökologe und hat lange in Deutschland gelebt. Er war nach Andalamengoke in Südmadagaskar zurückgekehrt, um dort den benachbarten Nationalpark zu betreuen. In Andalamengoke angekommen, entschloss er sich, für die Kinder des Dorfes eine kleine Schule aufzubauen.
Unsere Schüler erfahren im Rahmen dieser Partnerschaft viel über die konkrete Lebenssituation der Menschen in Afrika. Andalamangoke ist ein kleines Dorf in Madagaskar, in dem alles so anders ist, als bei uns. Energie– und Wasserversorgung, Brandrodung und Wiederaufforstung, die Schüler lernen und beschäftigen sich bei diesen Themen mit naturwissenschaftlich technischen Zusammenhängen in einem aktuellen gesellschaftlichen und globalem Kontext. Fachübergreifend werden im Unterricht die Fächer Physik, Biologie, Erdkunde, Kunst und Französisch berührt. Es geht darum, dass beide Seiten voneinander lernen und sich auf diese Weise Europa und Afrika ein Stück näher kommen.
Eine Herausforderung für unserer Gruppe stellen die so unterschiedlichen Lebenswelten in Europa und in Madagaskar dar. Andalamengoke hat weder Post noch Telefon und demzufolge auch keinen Zugang zum Internet. Es gibt keine Versorgung mit elektrischer Energie. Die SUNWORKER beschäftigen sich mit genau der Technik, die in Afrika dringend gebraucht wird. Ein großes Problem für das Land ist die Brandrodung. Madagaskar ist sehr arm und die Bevölkerung braucht das Land zur Sicherung der Existenz. Dies bedeutet Erosion und den Verlust der so wichtigen tropischen Wälder.
Eine Schule für Andalamengoke
Afrika braucht Bildung! 45% der Bevölkerung sind unter 15 Jahren. Ein sehr großer Teil kann nicht lesen und schreiben. Der Schulneubau wurde begonnen. Rechts daneben steht noch die alte Schule von Andalamengoke. Sie war ohne Wände. Hier wird alles mit der Hand gemacht, mit Lehmziegeln und Stroh.
„Do it yourself in Africa“, so war ein Wettbewerb ausgeschrieben, bei dem die „SUNWORKER“ unserer Schule im Juni 2006 einen ersten Preis gewonnen haben. Die Idee dieses Wettbewerbs: Schülerinnen und Schüler zeigen, wie sich Solartechnik mit einfachen Mitteln nutzen lässt. In Deutschland und in Afrika. Gesucht wurden einfache Konzepte zur Nutzung von Solarenergie, die Menschen in einer Region Afrikas bei ihren Alltagsproblemen helfen könnten. Federführend wird der Kontakt nach Afrika durch die SUNWORKR betreut, die sich regelmäßig einmal in der Woche treffen. Hier arbeiten die Schüler von der 6. bis zur 13. Klasse in einer Arbeitsgemeinschaft – organisiert als Schülerfirma.
„Power to Madagascar“ erhält nach einer erfolgreichen Präsentation auf der Didacta im Jahr 2005 den Sonderpreis „Wissenstransfer“, der mit 2000 Euro dotiert war. Damit wurden Pläne zum gemeinsamen Aufbau einer großen Solarstation in Madagaskar konkreter. Für Andalamengoke eine Entwicklung in die Zukunft, denn Solarenergie ist eine wichtige Grundlage zur Existenzsicherung der dortigen Bevölkerung.
„Power to Madagascar“ auf den Weg nach Schweden!
Eine Delegation der SUNWORKER des Gymnasiums Frechen war im Jahr darauf mit dem Projekt „Power to Madagascar“ im Mai 2006 nach Göteborg zum „Volvo Adventure“ Finale, einem großen internationalen Umweltwettbewerb, eingeladen. Zwei schwedische Hosts, beide 16 Jahre alt, haben die Gruppe in Göteborg betreut. Per Chat wurde im Vorfeld schon einmal die Kleiderordnung abgefragt, denn schließlich ist die Finalveranstaltung ein Höhepunkt dieses Wettbewerbs, den Volvo im Rahmen des Umweltprogramms der UNESCO ausrichtet.
Fünf SchülerInnen der SUNWORKER haben dort vor einer Jury und den anderen Finalteilnehmern „Power to Madagascar“ in einem 5–minütigen Kurzreferat in englischer Sprache präsentiert. Am Wettbewerb „Volvo Adventure“ hatten 2005/6 mehr als 320 Projekte aus 40 Ländern teilgenommen. „Power to Madagascar" gehört zu den 10 besten Projekten. Hierüber haben wir uns sehr gefreut!!
Wir sehen allein schon die Einladung nach Göteborg und unsere Teilnahme an der Finalveranstaltung als große Anerkennung. Das Zusammentreffen mit den übrigen 9 Final–Teilnehmern aus Brasilien, Kanada, Griechenland, Indien, Japan, Mexiko, Afrika, England und der Türkei war ein großes Ereignis.

Wasser und Kochen
Wasser kommt bei uns aus der Leitung und wir denken nicht darüber nach. In Andalamengoke muss man es selbst am Brunnen holen. Die Schule braucht dringend einen eigenen Brunnen und einen weiteren Solarkocher, um für die Kinder Mahlzeiten zubereiten zu können. Aus diesem Grunde haben wir in Frechen einen Sponsorenlauf veranstaltet. Mit dem Geld konnte eine solarbetriebene Pumpe beschafft werden, die wir zunächst auf den Madagaskartagen im Kölner Zoo vorgestellt haben. Anfang 2008 wurde die Pumpe nach Andalamengoke verschifft und wurde dort in Betrieb genommen. In Zusammenarbeit mit der ökumenischen Umweltgruppe an der Thomaskirche in Düsseldorf konnte auch eine Fahrradstation mit Werkstatt in Andalamengoke sowie eine Solarbeleuchtung und eine Küche zur Essensausgabe eingerichtet werden.
Die Partnerschule wurde inzwischen ausgeweitet: Es sind Gebäude dazugekommen. Aus dem Stroh– ist ein Blechdach geworden, das der Witterung besser standhält. Es gibt nun 5 Jahrgänge. Manche von den Besten aus der Abschlussklasse besuchen eine weiterführende Schule im nahe gelegenen Ort Sakahara.
Pläne für die Zukunft
In Zukunft möchten wir die Energieversorgung der Schule, aber auch die der Familien in ihren Hütten verbessern. Wir möchten dazu mit unserer Schülergruppe Bausätze für kleine Solarhomesysteme entwerfen, die wir mit Anleitung nach Andalamengoke geben werden, so dass sie dort zusammengebaut werden können.
Radio ist für die Menschen in Afrika wichtiges Kommunikationsmittel und Bildungsinstrument. Eine Radiostation im Dorf und unsere Solarradios sollen hier Möglichkeiten eröffnen. Gern möchten wir die Kommunikationsmöglichkeiten verbessern helfen, an den fehlenden Möglichkeiten scheitern viele kreative Ideen zur Intensivierung der Schulpartnerschaft – Andalamengoke sollte Internet erhalten. Es soll eine Glasfaserleitung von Nord nach Süd in Madagaskar verlegt werden, die nah an Andalamengoke vorbeiführt. Ein Internet–Zugang für die Schule in Andalamengoke als Bildungszentrum – für unsere Schule in Deutschland eine Selbstverständlichkeit – für die Menschen in dem kleinen Dorf ein Traum. Wir suchen Verbündete, für einen Quantensprung in Richtung Zukunft hinsichtlich der Kommunikationsmöglichkeiten für die jungen Menschen über die Grenzen der Kontinente.
Kontakt: „Power to Madagascar“, Annette Jach, Paul Feltes
Gymnasium Frechen, Rotdornweg 43, D 50226 Frechen
Mail: paul.feltes@web.de, Telefon: 0049 2234 955560, mobile: 0049 174 7837609, web: http://www.power–to–madagascar.org


Für Demokratie und soziale Gerechtigkeit

Friedrich–Ebert–Stiftung: Einzige politische deutsche Stiftung in Madagaskar

Von Olivier Dalichau


Die Friedrich–Ebert–Stiftung (FES) arbeitet seit Anfang der 60er Jahre (mit einer Unterbrechung von 1975 – 1988) in Madagaskar. Im Laufe der Jahre haben sich das Profil und die Projekte der Stiftung mehrmals geändert und weiterentwickelt. Der Grundüberzeugung, für mehr Demokratie und soziale Gerechtigkeit einzutreten, ist die Stiftung im Laufe der Jahrzehnte immer treu geblieben. Standen in der Anfangszeit mehr Genossenschaftsaktivitäten, der Aufbau einer Lehrmitteldruckerei und Ausbildungskurse für Multiplikatoren und politische Akteure im Vordergrund, kamen später Medien– und Dezentralisierungsprojekte hinzu.
Die politische Umbruchphase in den Jahren 2001/02 wurde von der Friedrich–Ebert–Stiftung aktiv begleitet. Die Stiftung arbeitet seitdem gemeinsam mit ihren Partnern (verschiedenen Organisationen der Zivilgesellschaft aber auch staatlichen Stellen) an ausgewählten politischen Schnittstellen, um die Demokratisierung umfassender und unumkehrbar zu machen: Politische Bildung, Parteienpluralismus und politische Kommunikation sind Schwerpunkte der Arbeit.
Im Vordergrund stehen dabei vor allem die Förderung eines funktionierenden Pluralismus, einer weit gefächerten öffentlichen Meinung und die Wahrnehmung des madagassischen Standpunktes in internationalen Diskussionen.
Auch nach der Wiederwahl von Staatspräsident Marc Ravalomanana im Jahr 2006 befindet sich die Insel auf einem schwierigen Reformkurs, der die junge Demokratie vor vielfältige Herausforderungen stellt. Dazu gehört der Kampf gegen die Korruption genauso wie die Stärkung der madagassischen Gewerkschaftsbewegung. Neben Trainingskursen liegt das Augenmerk der gemeinsamen Aktivitäten mit Einzelgewerkschaften und den entstehenden Dachverbänden auf dem wachstumsorientierten Textil– und Minenbereich.
Die Friedrich–Ebert–Stiftung unterstützt gleichzeitig die Konsolidierung demokratischer Institutionen und fördert in der traditionell geprägten Gesellschaft die politische Partizipation der Jugend. Im Rahmen eines 9monatigen Ausbildungsprogramms (Youth Leadership Training Program) für junge Nachwuchskräfte wird eine neue madagassische Generation auf die Anforderungen von morgen vorbereitet. Im Jahr 2008 fand das Programm bereits zum 4. Male statt und bildete die TeilnehmerInnen – die aus den unterschiedlichen Landesteilen und verschiedenen Arbeitszusammenhängen kommen – u.a. in den Bereichen Demokratie und gute Regierungsführung, Energiepolitik, regionale Integration, aber auch in der Fortentwicklung sozialer Kompetenzen aus.
Durch den Beitritt Madagaskars zur Southern African Development Community (SADC) wurde zudem ein großer Schritt in Richtung regionaler Integration getan. Sie stellen Madagaskar, angesichts der bestehenden sozio–ökonomischen Probleme, auf eine weitere harte Bewährungsprobe. Durch vielfältige Kontakte zwischen Mauritius und Madagaskar versucht die Friedrich–Ebert–Stiftung positive Beispiele in beiden Ländern dem jeweils anderen näher zu bringen. Mit Journalisten– und Expertenaustauschprogrammen werden Dialoge und Seminare organisiert und so die regionale Zusammenarbeit wird gestärkt.
Kontakt: Friedrich–Ebert–Stiftung Madagaskar, Email: ebert@fes.mg,
Tel.: ++261 20 22 344 24, Fax.: ++261 20 22 257 31



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